Wann ist eine Konfliktmediation sinnvoll?

Kennzeichnend für fortschreitendes Konfliktgeschehen zwischen zwei Parteien ist eine zunehmende Verengung der Wahrnehmung, des Denkens, Fühlens und Wollens beider Konfliktparteien in Bezug auf die eigene Position. Eine Konfliktklärung aus eigener Kraft wird immer schwieriger und erscheint in letzter Konsequenz nicht mehr möglich. Eine dritte Partei in der Rolle eines Konfliktmediators kann dann wertvolle Unterstützung bieten und beide Parteien bei einer Klärung ihres Konfliktes begleiten.
Konkrete Anlässe zu einer Konfliktmediation in Organisationen sind z.B.: die Mitglieder eines Teams liegen im Streit miteinander und der Erfolg der gemeinsamen Arbeit  wird gefährdet; an Schnittstellen zwischen Teams in der Organisation verhärten sich die Fronten und gegenseitige Abgrenzung verhindert Lösungen im Sinne des "Ganzen"; ein neues Teammitglied verändert die zwischen-menschlichen Strukturen im Team dahingehend, das sich Untergruppen bilden, die fortan andere Untergruppen ausgrenzen; ein Vorgesetzter liegt im Konflikt mit einem Mitarbeiter und beide sprechen nicht mehr miteinander, worunter der allgemeine Kommunikationsfluss leidet; u.v.m.